Sonderausschreibung

Struktur- & Handlungsräume

Mit Schwerpunkt Technik, Ausstattung & Öffentlichkeitsarbeit

Ab sofort schreibt der BDAT erneut die Förderung für Struktur- und Handlungsräume für den Zeitraum 15. August 2021 bis 15. November 2021 aus. Hierfür stehen voraussichtlich Mittel von insgesamt 50.000,00 € zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um eine Vollfinanzierung. Es können Anträge zwischen 5.000,00€ und 15.000,00€ eingereicht werden.

Für was lässt sich die Förderung einsetzen?

Amateurtheaterbühnen können Anträge zur Förderung von z. B. der Gestaltung von Räumen des Miteinanders und der kulturellen Teilhabe (z. B. Proberäumlichkeiten) einreichen. Besondere Zielgruppe sind ländliche Bühnen, die entweder eine bestehende Infrastruktur pflegen müssen oder neu aufbauen wollen. In diesem Durchgang des Fördertopfes „Struktur- und Handlungsräume“ sollen vornehmlich jene Anträge gefördert werden, die Anschaffungen im Bereich der Technik zur Umsetzung von Projekten der Darstellenden Künste tätigen wollen. Zudem besteht die Möglichkeit Anträge zu fördern, die Ausstattung unterschiedlichster Art von Bühnen- und Probenräumen im Fokus haben oder die Verbesserung der Außenwirkung des Vereins, etwa durch eine Professionalisierung der Öffentlichkeitsarbeit (Erstellung eines Corporate Designs, einer Website o.ä.).

Die Anträge sind bis 01.08.2021 lediglich digital einzureichen an:

Einzureichen sind das Antragsformular sowie ein Kosten- und Finanzierungsplan. Bitte beachten Sie die Zusatzinformationen unseres Merkblattes und die Datenschutzbe­stimmungen des BDAT.

Struktur­förderung

Amateurbühnen konnten mit der finanziellen Unterstützung Räume des Miteinanders und der kulturellen Teilhabe bewirtschaften und gestalten. Mit eingeschlossen waren bauliche Maßnahmen oder Planungsleistungen vorab. Des Weiteren wurden Anschaffungskosten von Gegenständen, die für den Erhalt des Amateurtheaterbetriebes wichtig sind, gefördert. Es konnten Förderanträge für Kosten im Wert von bis zu €25.000 gestellt werden.

Hier ist eine Übersicht von den Bühnen die mit der „Struktur- und Handlungsräume“-Förderung in 2020 unterstützt wurden.

Impuls­förderung

Amateurtheaterbühnen setzen mit ihrer Arbeit Impulse, die von künstlerischer Qualität sind und vor Ort eine breite Zielgruppe ansprechen. Dieses Potential soll gefördert werden. Daher können sich Bühnen um Fördermitteln in Höhe von 2.000 € für die Umsetzung einer eigenen Amateurtheater-Inszenierung bewerben. Auch Anschaffungskosten von projektbezogenen Materialien (z.B. für Kostüm und Bühne) oder Honorare für Kooperationen mit professionellen Künstler*innen sind mit inbegriffen.

Jury

Jürgen Peter

Jürgen Peter fühlt sich seit 1970 dem Theater als Schauspieler verbunden. Seit 1980 Regietätigkeit. Eigene Bearbeitungen kamen an zahlreichen Theatersommern zur Aufführung. Im BDAT engagiert er sich seit 2001 in verschiedenen Funktionen, u.a. als Vizepräsident von 2005 bis 2018 und zurzeit als Vizepräsident des VBAT. Jurytätigkeiten übernahm er bereits bei den Theatertagen am See, den Theatertagen Korbach sowie dem Bayerischen Amateurtheaterpreis.

Foto: Ingeborg Peter

Simon Isser

Simon Isser ist gelernter Betriebswirt und Theaterpädagoge sowie Vorsitzender des Offenbacher Theaterclubs ELMAR e.V.. Er vertritt den BDAT im Beirat für das „Recht auf Spiel“ des Deutschen Kinderhilfswerks. Seit 2016 ist Simon Isser Präsident des BDAT, seit vielen Jahren Mitglied im Bundesarbeitskreis „Kinder- und Jugendtheater“. In seinen theaterpädagogischen Projekten wirkt er auf internationalen Festivals, im Mehrgenerationentheater einer lokalen Kirchengemeinde oder beim Märchentheater seines Heimatvereins mit.
Foto: N/A

Hülya Karcı

Hülya Karci studierte Theaterwissenschaft und arbeitet als Theaterpädagogin, Dramaturgin und Regisseurin im Theater- und Dokumentarfilm-Bereich. Ihr theaterpädagogisches Betätigungsfeld umfasst alle Generationen (von Vorschulkindern bis hin zu Senioren) und ist stark interkulturell geprägt. In den letzten Jahren war ein Schwerpunkt ihrer Theaterarbeit eine intensive Auseinandersetzung und Zusammenarbeit mit Menschen, die geistig und körperlich behindert sind oder demenzielle Veränderungen haben. Sie arbeitet u. a. zurzeit als Koordinatorin für das Landpartie-Theaterprojekt des „Theaters der Erfahrungen“ in Berlin.
Foto: Samer El Nasif

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